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Die LKW-Maut ist eine der wichtigsten Positionen in der Kalkulation von Straßentransporten. Sie wurde in Deutschland 2005 auf Autobahnen eingeführt, 2018 auf alle Bundesstraßen ausgeweitet und seit 2024 auch auf Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen erhoben.

Wie berechnet sich die LKW-Maut?

Die Maut-Formel berücksichtigt:

  • Streckenlänge in Kilometern
  • Achsenzahl des Fahrzeugs
  • Emissionsklasse (Euro 1 bis Euro 6)
  • Gewichtsklasse: 3,5 bis 7,5 t, 7,5 bis 18 t, über 18 t
  • CO2-Klasse (seit 2023)

Aktuelle Grobwerte (Stand 2024) für einen Euro-6-Sattelzug: etwa 15 bis 20 Cent pro Kilometer. Für einen Euro-3-LKW deutlich mehr. Elektrisch angetriebene LKW sind bis 2025 von der Maut befreit.

Auswirkung auf Transportpreise

Die Maut wird in der Logistikbranche über den Kraftstoffzuschlag oder als separater Mautzuschlag weitergegeben. Seit 2024 gilt die Maut auch für den 7,5-Tonner, was die Preise in der Kurier-Logistik verändert.

LKW-Maut bei FASTR

Bei FASTR sind alle Mautanteile im Festpreis enthalten. Der Speditionskosten-Rechner kalkuliert die Maut automatisch in den Gesamtpreis ein, transparent für den Kunden.

Häufige Fragen

Wer erhebt die LKW-Maut in Deutschland?
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Die Erhebung läuft über den privaten Betreiber Toll Collect.

Wie wird die Maut bezahlt?
Automatisch über die On-Board-Unit (OBU) des Fahrzeugs oder manuell per Einbuchung bei einer Toll Collect Terminal.