Luftfracht ist schnell. Vor- und Nachlauf auf der Straße sind es oft nicht, und dort entstehen die meisten Verzögerungen. Der Vorlauf führt die Sendung vom Absender zum Frachtterminal des Abflughafens, typischerweise drei bis sechs Stunden vor Flugabgang, weil der Cut-off-Termin am Terminal diese Vorlaufzeit verlangt. Der Nachlauf führt die Sendung vom Ankunftsterminal zum Empfänger. In beiden Abschnitten fährt die Ware auf der Straße, und in beiden Abschnitten entscheidet die Zuverlässigkeit der Transportkette darüber, ob der Zeitvorteil der Luftfracht erhalten bleibt oder im Straßenverkehr verloren geht.
FASTR GmbH arbeitet seit 1990 mit Luftfracht-Spediteuren, MRO-Betrieben, Fertigungsunternehmen und Versendern internationaler Sendungen. Wir disponieren aus einem Netz von über 4.500 Fahrzeugen in Europa, liefern binnen zehn bis fünfzehn Minuten eine fixe Kostenzusage und fahren zwischen allen deutschen Luftfracht-Hubs und ihrem Einzugsgebiet: Frankfurt, Leipzig, Köln/Bonn, München.
Vorlauf: Die Sendung muss am Flughafen sein, bevor das Gate schließt
Der Cut-off-Termin am Frachtterminal ist der Moment, ab dem die Sendung nicht mehr in den geplanten Flug kommt. Für Standardfracht liegt der Cut-off meist drei bis sechs Stunden vor Flugabgang, bei Express-Frachten kürzer. Die Uhr läuft rückwärts: Vom Cut-off werden die Transportzeit vom Versender zum Terminal, die Transportzeit vom Terminal-Gate zum Packplatz und die Bearbeitungszeit am Terminal abgezogen. Der Restwert ist der späteste Abholzeitpunkt beim Versender.
FASTR rechnet den Vorlauf als Total-Transit-Time. Die Dispo berücksichtigt Cut-off, Terminal-Bearbeitung, Transportzeit zwischen Versender und Terminal sowie einen Puffer für unerwartete Staus. Für Sendungen bis 1.150 Kilogramm gilt die Laderaumgarantie: sechzig bis hundertzwanzig Minuten Abholvorlauf, Direktfahrt zum Terminal, Übergabe am Gate, Dokumentation im Portal mit Zeitstempel.
Nachlauf: Vom Frachtterminal zum Empfänger, ohne Zeitvorteil zu verlieren
Die Sendung landet am Flughafen. Am Ankunftsterminal läuft die Zollabwicklung bei Drittlandsfracht, die Entladung und die Bereitstellung zur Abholung. Ab diesem Moment läuft wieder eine Uhr: Die Sendung soll schnellstmöglich beim Empfänger sein, damit der Zeitvorteil der Luftfracht nicht im Nachlauf verloren geht. Standard-Regionalspeditionen bringen die Sendung meistens am nächsten Werktag zu, was bei Abendankünften mehrere Stunden Wartezeit bedeutet.
FASTR holt Sendungen nach Landung direkt am Ankunftsterminal ab, häufig innerhalb einer Stunde nach Bereitstellung. Die Fahrzeugwahl richtet sich nach Gewicht und Abmessung der Sendung. Die Zustellung an den Empfänger läuft am selben Abend, in der Nacht oder bei besonders zeitkritischen Sendungen sofort als Direktfahrt. AOG-Sendungen an Vorfeld oder MRO-Hangar liefern wir rund um die Uhr; mehr dazu auf unserer Seite Aviation.
AOG-Bodenlogistik: Wenn das Ersatzteil auf der Straße kommt
AOG-Ersatzteile gelangen oft per Luftfracht vom Hersteller in einem anderen Kontinent zum Flughafen des gegroundeten Flugzeugs. Die Bodenlogistik zwischen Ankunftsterminal und Vorfeld ist dann die letzte Etappe einer internationalen Ersatzteilkette. Die Kosten für ein gegroundetes Flugzeug liegen zwischen 10.000 und 150.000 US-Dollar pro Stunde; jede zusätzliche Stunde Bodenlogistik schlägt direkt auf diese Uhr.
FASTR übernimmt AOG-Bodenlogistik mit spezieller Priorität. Die Anfrage kommt über die 24-Stunden-Notfalllogistik-Hotline 0800 31 30 30 30 in die Dispo, die die Koordination mit dem Ankunftsterminal übernimmt und direkt an der MRO-Station oder am Vorfeld zustellt. Für EASA-pflichtige Ersatzteile transportieren wir die Form-1-Dokumentation mit und hinterlegen sie im FASTR-Kundenportal für die Rückverfolgung durch Luftfahrtbehörden.
Was Flughafentransport besonders macht: Zeitfenster, Zugang, Dokumentation
Frachtterminals an Flughäfen prägen drei Faktoren. Erstens Zeitfenster: Anlieferfenster am Terminal sind eng getaktet, reserviertes Gate, bestimmte Uhrzeiten, Cut-off-Termine unverrückbar. Zweitens Zugang: Der Fahrer benötigt einen Ausweis für das Terminal-Gelände, der vorab beantragt werden muss. Begleitfahrten sind bei manchen Sendungen Pflicht. Drittens Dokumentation: Luftfracht-Waybill, Zollpapiere, bei Aviation-Teilen EASA Form 1, bei Pharma-Sendungen GDP-Dokumentation.
FASTR deckt alle drei Faktoren ab. Die Dispo meldet den Fahrer vorab beim Terminalbetreiber an, stellt die Ausweisdokumente bereit und koordiniert Begleitfahrten bei Bedarf. Die Dokumentation wird vor Ankunft am Gate geprüft, sodass die Abfertigung nicht durch fehlende Papiere verzögert wird. Jede Übergabe wird signiert und digital im FASTR-Kundenportal abgelegt.
Zwei typische Szenarien
Erster Fall, Inbound-Fertigung: Ein Maschinenbauer in Augsburg braucht ein Steuerungsmodul mit fünfundachtzig Kilogramm Gewicht in Singapur zur Endmontage einer Maschine vor Auslieferung an den asiatischen Kunden. Die Sendung geht per Luftfracht ab Frankfurt. FASTR holt das Modul am Montag 8:30 in Augsburg ab, durchgehende Fahrt nach Frankfurt, Zustellung am Frachtterminal Montag 14:15, rechtzeitig vor Cut-off für den Abendflug nach Singapur.
Zweiter Fall, Nachlauf Druckerei: Eine Druckmaschine in Bielefeld hat einen Hydraulikpumpen-Defekt. Das Ersatzteil kommt per Luftfracht aus USA, Landung am Flughafen Frankfurt Donnerstag 19:30. FASTR holt die Sendung um 20:45 am Frachtterminal ab, Direktfahrt nach Bielefeld, Zustellung Donnerstag 00:40 am Werk. Die Maschine läuft in der Morgenschicht wieder.
Jetzt Vor- oder Nachlauf kalkulieren. FASTR GmbH disponiert aus 4.500+ Fahrzeugen europaweit. Abholung ab Frankfurt, Leipzig, Köln/Bonn, München, Cut-off-Termin-Timing, EASA-Form-1-Dokumentation. Verwandte Profile: Aviation, Notfalllogistik, Internationaler Kurierdienst.
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