Der Kraftstoffzuschlag ist ein etablierter Mechanismus in der Logistik, um Risiken aus schwankenden Dieselpreisen fair zwischen Frachtführer und Auftraggeber zu verteilen. Ohne diesen Zuschlag müssten Spediteure konservative Preise mit Risikoaufschlag kalkulieren.
Wie berechnet sich der Kraftstoffzuschlag?
Die übliche Formel:
- Ausgangs-Dieselpreis als Basis (z. B. 1,40 €/Liter)
- Aktueller Monatsdurchschnitt des Dieselpreises
- Differenz in Prozent wird auf die Grund-Frachtkosten umgelegt
Der Kraftstoffzuschlag wird meistens monatlich angepasst. Die Referenzpreise werden häufig aus den amtlichen Monatsdurchschnitten der Mineralölwirtschaft oder Plattformen wie Fastenergy abgeleitet.
Im Gegensatz zum Dieselfloater, der kontinuierlich den Kraftstoffpreis tagesaktuell verrechnet, ist der Kraftstoffzuschlag eine feste Prozentzahl für einen definierten Zeitraum.
Kraftstoffzuschlag bei FASTR
Die FASTR GmbH kalkuliert den Kraftstoffzuschlag transparent in den Festpreis ein. Kunden sehen im Speditionskosten-Rechner nur den Gesamtpreis, ohne nachträgliche Überraschungen. Bei Rahmenverträgen kann der Zuschlag als variable Position ausgewiesen werden.
Häufige Fragen
Warum gibt es einen Kraftstoffzuschlag?
Der Dieselpreis kann innerhalb weniger Wochen um 20 Prozent schwanken. Ohne Zuschlagsmechanismus müssten Spediteure das Risiko in höhere Grundpreise einrechnen.
Wie hoch ist der Kraftstoffzuschlag aktuell?
Je nach Marktlage zwischen 5 und 20 Prozent auf die Grundfracht. Aktuelle Werte veröffentlicht FASTR auf Anfrage oder im Kundenportal.
Transparente Preisbildung bei FASTR
Die FASTR GmbH arbeitet mit Festpreisen, keine versteckten Zuschläge. Der Speditionskosten-Rechner kalkuliert in 30 Sekunden den Gesamtpreis inklusive Maut, Kraftstoffzuschlag und Zeitfenster-Zuschläge bei Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsfahrten.
Rahmenverträge mit variablem Kraftstoffzuschlag sind für Industriekunden mit regelmäßigem Bedarf verfügbar. Preisanfragen beantwortet die Dispo innerhalb von 10 bis 15 Minuten.

