Sammelgut ist eines der wichtigsten Kostensparmodelle in der Logistik. Durch die Bündelung mehrerer Sendungen auf einem Fahrzeug werden Transportkosten geteilt, was kleine Sendungen finanzierbar macht.
Wie funktioniert Sammelgut?
Der typische Ablauf:
- Mehrere Absender übergeben kleinere Sendungen an einen Spediteur
- Der Spediteur bündelt die Sendungen zu einer Komplettladung
- Die Sendung wird zu einem oder mehreren Zielorten gefahren
- Am Ziel-Hub werden die Einzelsendungen wieder getrennt und auf Verteilfahrzeuge umgeladen
- Feinverteilung zum jeweiligen Empfänger
Sammelgut ist günstiger als Direktfahrt, aber langsamer durch die Umschlagvorgänge. Sendungsarten zwischen Paket und Komplettladung werden oft als Stückgut oder Teilladung bezeichnet.
Wann lohnt sich Sammelgut, wann nicht?
Sammelgut eignet sich für:
- Nicht zeitkritische Sendungen
- Mittlere Mengen zwischen 30 kg und 2,5 Tonnen
- Standardisierte Paletten-Ladungen
Nicht geeignet ist Sammelgut für:
- Zeitkritische Sendungen (besser Direktfahrt)
- Temperaturgeführte Pharmasendungen
- Empfindliche Ware mit hohem Umschlag-Risiko
Sammelgut bei FASTR
Die FASTR GmbH konzentriert sich auf Direktfahrten, Expresstransporte und zeitkritische Lieferungen. Für Sammelgut-Lösungen verweist FASTR auf Partner aus dem Netzwerk, wenn Zeit nicht kritisch ist. Für alle zeitkritischen Sendungen empfiehlt FASTR die Direktfahrt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sammelgut und Stückgut?
Stückgut ist der Oberbegriff für nicht-paketfähige Einzelsendungen. Sammelgut beschreibt den Transport mehrerer solcher Sendungen zusammen.
Wie lange dauert eine Sammelgut-Sendung?
In Deutschland zwischen 24 und 72 Stunden, je nach Entfernung und Umschlag-Hubs. Direktfahrten sind schneller.

