Die Milchfahrt hat ihren Namen vom klassischen Milchsammel-Auto, das jeden Morgen dieselben Bauernhöfe abfährt. Heute ist das Prinzip eine zentrale Methode in der Produktionslogistik und im Just-in-Time-Geschäft.
Wie funktioniert eine Milchfahrt?
Kennzeichen einer Milk-Run-Logistik:
- Definierte Route mit festen Stopps
- Wiederkehrender Fahrplan (täglich, mehrmals am Tag oder wöchentlich)
- Definierte Zeitfenster für jeden Stopp
- Ein Fahrzeug bedient alle Teilnehmer statt einzelner Direktfahrten
- Typischerweise kleinere Mengen pro Stopp
Milchfahrten werden in der Automotive-Branche besonders oft eingesetzt, um Just-in-Time-Teile von mehreren Zulieferern an ein Produktionswerk zu bringen. Auch im Einzelhandel für die Belieferung kleinerer Filialen ist das Modell etabliert.
Vorteile der Milchfahrt
- Niedrigere Transportkosten als einzelne Direktfahrten
- Geringere Umwelt-Belastung durch gebündelte Touren
- Definierte Planbarkeit beim Empfänger
- Weniger Leerfahrten für den Frachtführer
Milchfahrten bei FASTR
Die FASTR GmbH bietet Milchfahrten als Dauerauftrag für Industrie-Kunden mit wiederkehrendem Bedarf an. Typische Szenarien: regionale Zulieferer-Touren, morgendliche Ersatzteil-Verteilung in Metropolregionen oder abendliche Retouren-Rückführung. Die Routen werden im Detail mit dem Kunden abgestimmt.
Häufige Fragen
Unterschied Milchfahrt und Sammelgut?
Eine Sammelgut-Tour bedient viele verschiedene Kunden und wird je nach Marktlage geplant. Eine Milchfahrt bedient feste Teilnehmer einer vereinbarten Route in einem festen Fahrplan.
Lohnt sich eine Milchfahrt für kleine Mengen?
Ja, wenn der Bedarf regelmäßig ist. Der Preis pro Stopp sinkt mit der Teilnehmerzahl und der Regelmäßigkeit.

